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Die Sportarten Kanuslalom und Kayak Cross

Kanuslalom

Im Kanuslalom geht es um Schnelligkeit und Präzision. Auf einer Wildwasserstrecke werden Tore aufgehängt, die jeweils aus zwei Stangen bestehen. Diese müssen – ähnlich wie beim Skislalom – möglichst ohne Berührungen durchfahren werden. Dabei werden die grünen Tore flussabwärts und die roten Tore flussaufwärts passiert.

Es gibt zwei unterschiedliche Bootsklassen:
Das Kajak (K1), das im Sitzen gefahren und mit einem Doppelpaddel mit zwei Paddelflächen gesteuert wird und
der Canadier (C1), der im Knien gefahren und mit einem Stechpaddel bewegt wird.

Da sich je nur eine Person im Boot befindet, spricht man vom Kajak-Einer bzw. Canadier-Einer.

 

In beiden Bootskategorien werden neben den Einzelrennen auch Team Wettkämpfe ausgetragen, bei denen drei Kanuten gleichzeitig, gemeinsam als Team, die Wettkampfstrecke durchfahren.

Kayak Cross

In diesem spektakulären Wettkampf springen beim Start vier Wettkämpfer gleichzeitig von einer Rampe ins Wasser. Während des Rennens müssen die Teilnehmer mehrere Poller umfahren und eine Rolle ausführen. Auch hier gibt es grüne und rote Poller, die flussabwärts beziehungsweise flussaufwärts umfahren werden müssen. Im Gegensatz zum Kanuslalom ist es jedoch erlaubt, die Poller zu berühren oder mit dem Paddel wegzuschlagen. Zudem dürfen die Sportler ihre Gegner hart, aber fair attackieren und aus der Bahn drängen.

Die zwei schnellsten und taktisch geschicktesten Fahrer mit den wenigsten Fehlern qualifizieren sich für die nächsten K.-o.-Runden, bis schließlich im Finale der Sieger ermittelt wird.